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© copyright Birgit Schmidt

   


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PAULI (D)

Geschlecht: Notfall/Rüde
Alter: 1,5 Jahre
Rasse: kleiner Dackel-Mischling
Farbe: schwarz
Schulterhöhe: 36cm
Kastriert/Sterilisiert: Ja
Krankheiten: keine bekannt
Schutzgebühr: 390,-- € inkl. Transport
Standort/Pflegestelle: 23562 Lübeck - auch München möglich!
Beschreibung/Lebenslauf: Pauli wurde durch unser engagiertes Netzwerk aus einer Tötungsstation in Ungarn gerettet und fand den Weg zu uns ins Tierheim. Angeblich lebte er vorher bei einer Familie im Haus, die umgezogen ist.

Anfangs war Pauli ein wenig schüchtern, kannte ja nicht viel. Aber er hat schnell Vertrauen gefaßt und das Tierheim muß ihm wie das Paradies vorkommen im Vergleich zur vorhergehenden Behausung. Er zeigte sich als sehr anhänglicher und sehr verschmuster Rüde. Mit den anderen Hunden verträgt er sich sehr gut. Wäre auch als Zweithund zu einer netten Hündin geeignet.

Das Besondere: Pauli ist umgänglich, extrem verschmust, zeigt Bäuchlein und gibt Pfote. Aber er hat auch schon mal geschnappt und niemand weiß warum. Nie gab es vorher Probleme mit ihm, er war sogar schon auf der Reise mit Kollegen im Hotel. Alles immer wunderbar. Wir vermuten, daß er in seinem momentanen jetzigen Zuhause (Pflegefamilie), wo er seit knapp 4 Wochen lebt, überfordert ist. Es gibt keinen Garten und die Familie ist groß und bekommt viele Besucher. Die meisten Besucher werden freudig begrüßt, manche aber auch gezwickt. Man kann es weder an Alter, Haarfarbe oder Geschlecht ausmachen. Es könnte sein, wenn er sich zu arg bedrängt fühlt.

Deshalb suchen wir ein Zuhause im ländlichen Bereich oder Stadtrand, nur mit Garten!!! Bei alleinstehender Person oder Ehepaar mit/ohne erwachsenem Kind. Menschen, die Hundeerfahrung haben, ihm ganz viel Liebe und Zeit geben und ihn nicht bedrängen. Wenn er im Garten herumflitzen kann ist er glücklich und dann auch insgesamt ausgeglichen, fühlt sich nicht mehr bedrängt. So ein kleiner lieber Hund muß doch zu handhaben sein.

Pauli wird entwurmt, komplett geimpft, kastriert, mit Chip, EU-Pass und Schutzvertrag in allerbeste Hände gegeben. Er kann bei seiner Pflegefamilie in Lübeck (oder ggf. auch in München) besucht werden.

Wer schenkt dem kleinen Hund mit dem Unschuldsblick endlich ein liebevolles Zuhause für immer? Wer läßt ihn seine traurige Vergangenheit vergessen? Ein Garten sollte auf jeden Fall vorhanden sein. Einen kuscheligen Sofaplatz würde er auch nicht verachten, wenn er sich eingelebt hat. Gerne zu junggebliebenen Menschen, die ihm die schönen Seiten des Lebens zeigen. Er hat es so sehr verdient. Also ein hundeerfahrenes Ehepaar hne zu viele Besucher am Anfang wäre ideal. Es wäre von großem Vorteil, wenn jemand bereits Erfahrung hätte mit dem Zusammenleben von Dackeln (und ihren Dickköpfchen). Sehr gerne geben wir ihn an Liebhaber dieser Rasse (so wie wir selbst es sind ...). Man braucht Hundeverstand, anfangs ein wenig Geduld und ein großes Herz für Pauli.


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Wir freuen uns über nette schriftliche Bewerbungen mit vollständigem Namen/Anschrift und Telefonnummer und einer ausführlichen Beschreibung der künftigen Lebenssituation des Hundes bei Ihnen. Spaßanfragen und Bewerbungen ohne diese Angaben können wir leider nicht mehr bearbeiten - diese werden sofort gelöscht.

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Unsere Schützlinge, die sich noch im Ausland befinden, können gerne von uns persönlich direkt zu Ihnen nach Hause gebracht werden - deutschlandweit. Von den Bergen bis in den Hohen Norden. Selbstverständlich kann auch ein persönlicher Besuch in Ungarn zur Abholung des Wunschhundes organisiert werden.

Weitere wichtige Informationen über unsere Tiere und unsere Arbeit finden Sie auf unserer Homepage (spanische-tiernothilfe-auer.de = ist leider seit Corona nicht mehr ganz aktuell was die Vorstellung der Hunde betrifft).

Jemandem ein Tier in Obhut zu geben ist Vertrauenssache - für beide Seiten!

Herzlichen Dank!
Ihre Andrea Auer


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Hier mehr Informationen - zur allgemeinen Situation bei uns in Ungarn:

Unsere Hunde kommen fast alle aus der Hölle. Entweder befreit aus schlechter Haltung - zumeist an der kurzen Kette oder in einem Verschlag. Keine Hütte, kein Körbchen, kein regelmäßiges Futter, keine menschliche Zuwendung. Nur ein tristes karges Leben ... Elend pur. Oder wir holen sie aus einer der vielen Tötungsstationen, eingesperrt in kleine Käfige zum Sterben verurteilt. Von deren Vorgeschichte wissen wir nichts. Nicht immer gelingt es uns, die Hunde auch heraus zu bekommen. Wir sind abhängig von dem Gutwill der Leute die dort "arbeiten". Die meisten Einsatzorte liegen mehrere hundert Kilometer von uns entfernt und es ist immer eine große logistische Herausforderung, die Hunde in unser Tierheim zu holen. Wir brauchen viele helfende Hände, die bereit sind Urlaub zu nehmen und die Fahrten zu machen. Es kostet ja auch Geld.

Unser Tierheim in Ungarn ist nicht mit Tierheimen in Deutschland zu vergleichen. Wir haben ein Gelände mit einer Zwingeranlage im Freien! Und einem Hundeauslauf. Bei uns gibt es kein "Personal" oder Tierpfleger, kein fließendes Wasser. Das Wasser für die Hunde und zum Putzen muß mit Kanistern von Zuhause mitgebracht werden. Dafür fahren wir täglich mindestens 30km. Wir besitzen auch nur eine Notstromversorgung, d.h. Strom gibt es in einem aufgestellten Container für Futtervorrat und Mini-Büro und Behandlungstisch. Und lediglich 2 Lampen im ganzen Gelände. Mit dem Grundstück, das uns von der Gemeinde zur Verfügung gestellt wurde, grenzen wir an die Müllverbrennungsanlage an, was bei ungünstigem Wind nicht angenehm ist.

Wir sind nur eine Handvoll engagierter TierschützerINNEN, seit Jahrzehnten aktiv, ganztags berufstätig, mit Familie, Haus und Hof und vielen Tieren, die von uns versorgt werden müssen. Tag und Nacht. Täglich fahren wir für 2-3 Stunden neben allen anderen Aufgaben ins Tierheim und versorgen die Hunde. Der Amtstierarzt ist unser medizinischer Leiter im Tierheim. Hier muß auch alles ordentlich und gut organisiert ablaufen. Es ist ein großer Aufwand bis die Hunde reisefertig sind.

Da wir hauptsächlich in Ungarn leben, sprechen wir mit den Hunden die gewohnte Sprache: Ungarisch! Diese ist ihnen vertraut und gibt ihnen Sicherheit für den Anfang. Es ist nicht mögich, jedem Hund vor der Reise die deutsche Sprache zu lernen. Das wird wohl jeder verstehen (aber wir werden es täglich gefragt ...).

Man muß davon ausgehen, daß der Pflegezustand der Hunde nicht perfekt ist, sie oft nicht stubenrein und leinenführig sind. Gelegentlich hilft uns eine Hundefriseurin bei den schlimmsten Fällen (Filzmatten). Detaillierte Angaben, wie sich die Hunde in bestimmten Situationen in der neuen Heimat verhalten würden (Kontakt mit Kühen, Meerschweinchen, Autofahren in der Großstadt, Aufenthalt in einem Büro usw.), können wir nicht beantworten. Auch nicht, wie viele Haare jeder einzelne Hund verliert.

Sie kommen aus der Hölle - wir retten sie vor dem sicheren Tod und versuchen, ihnen den Weg in eine schöne Zukunft zu ermöglichen indem wir ein gutes Zuhause suchen. Das neue Leben liegt dann in den Händen der neuen Familie! Eine große Verantwortung, die vorher gut überlegt sein sollte.


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Kontaktdaten
Verein/Organisation: Spanische Tiernothilfe - Refugium und Hospiz für mißhandelte und ausgesetzte Hunde
Kontaktperson: Andrea Auer
Email: auer-tiernothilfe@t-online.de
Kontakt-Formular: Wenn Sie sich für PAULI interessieren, füllen Sie bitte das «Kontaktformular» aus
Steckbrief: Steckbrief speichern/drucken
Telefon: bitte nur aussagekräftige schriftliche Anfragen - vielen Dank!
Webseite: www.spanische-tiernothilfe-auer.de
Besucher: 152 » eCard » eBook  

Eingestellt am: 13.05.2022

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